FAQ
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- Was ist PANAVIA™ F 2.0?
- Was ist der Unterschied zwischen PANAVIA™ F 2.0 und PANAVIA™ 21?
- Was ist der Vorteil im Vergleich zu anderen herkömmlichen Befestigungszementen?
- Für welche klinischen Anwendungen ist PANAVIA™ F 2.0 geeignet?
- Warum sollten eugenol-haltige Materialien (z.B. provisorischer Zement) nicht angewendet werden?
- Warum sollten Hämostatika (blutstillende Mittel) mit Eisenbestandteil nicht angewendet werden?
- Welchen pH-Wert besitzt ED PRIMER II?
- In welchen Farben ist PANAVIA™ F 2.0 erhältlich?
- Wie bringe ich die Paste aus der Spritze aus?
- Welche nötige Menge der Paste sollte aus der Spritze ausgebracht werden?
- Wieviele Restaurationen können mit der Paste vorgenommen werden?
- Welche Dauer beträgt die Verarbeitungszeit nach Anmischen der Pasten?
- Welche Vorbehandlung muß bei einer auf Silan basierenden Keramik-Restauration vorgenommen werden?
- Welche Vorbehandlung muß bei einer auf Zirkon oder Aluminiumoxid basierenden Keramik-Restauration vorgenommen werden?
- Welche Vorbehandlung muß bei Edelmetall-Restaurationen vorgenommen werden?
- Wie sollte die Oberfläche eines Glasfaserstiftes vorbehandelt werden?
- Wie soll nach der Zementierung eines Stumpfes oder Stiftes mit dem Stumpfaufbau umgegangen werden?
- Wie sollte die PANAVIA™ F 2.0 Paste ausgehärtet werden?
- Welche Haltbarkeit besitzt PANAVIA™ F 2.0?
- Wie sind die Lagerbedingungen von PANAVIA™ F 2.0?
- Ist PANAVIA™ F 2.0 radioopak?
- Welche Schichtdicke besitzt PANAVIA™ F 2.0?
- Wie ist der Füllstoffgehalt bei PANAVIA™ F 2.0?
F: Was ist PANAVIA™ F 2.0?

A: PANAVIA™ F 2.0 ist ein dualhärtender (licht- und/oder selbsthärtend) Universalzement für Metall, Keramik, Hybrid-Keramik (z.B. ESTENIA™ C & B), Metall-und Komposit-Restaurationen. PANAVIA™ F 2.0 ist fluoridfreisetzend und kann mit einer Halogen- oder LED-Lampe ausgehärtet werden.
(Aufgrund der geringen Aushärtungstiefe, sollte die opakfarbende Paste nicht lichtgehärtet werden.)
Das PANAVIA™ F 2.0 Kit besteht aus ED PRIMER II, PANAVIA™ F 2.0 Paste, PANAVIA™ F 2.0 OXYGUARD™ II, ALLOY PRIMER und weiterem Zubehör.F: Was ist der Unterschied zwischen PANAVIA™ F 2.0 und PANAVIA™ 21?

A: PANAVIA™ F 2.0 ist ein dualhärtender (licht- und/oder selbsthärtend) Universalzement mit fluoridfreigebenden Eigenschaften. PANAVIA™ 21 ist ein selbsthärtender Befestigungszement.
F: Was ist der Vorteil im Vergleich zu anderen herkömmlichen Befestigungszementen?

A: PANAVIA™ F 2.0 gilt als Garant für eine permanente Haftung aller Keramik- und Metall-Restaurationen besonders bei anspruchsvollen und schwierigen Restaurationen. Es wird von führenden Universitäten als Premium-Produkt empfohlen.
F: Für welche klinischen Anwendungen ist PANAVIA™ F 2.0 geeignet?

A: PANAVIA™ F 2.0 wird für folgende Anwendungen empfohlen:
- Zementierung von Kronen, Brücken, Inlays und Onlays aus Keramik, Hybridkeramik, Kunststoff oder Metall
- Zementierung von Veneers
- Zementierung von Klebebrücken
- Zementierung von Stumpfaufbauten aus Metall oder Kunststoff und Metallstiften oder Glasfaserstiften
- Amalgambonding
F: Warum sollten eugenol-haltige Materialien (z.B. provisorischer Zement) nicht angewendet werden?

A: Eugenol verzögert die Aushärtung. Des Weiteren verringern sich die Haftwerte sowie die mechanischen Eigenschaften.
F: Warum sollten Hämostatika (blutstillende Mittel) mit Eisenbestandteil nicht angewendet werden?

A: Diese Mittel können durch verbliebene Eisenionen die Haftung beeinträchtigen und zu Verfärbungen am Zahnrand und der Gingiva führen.
F: Welchen pH-Wert besitzt ED PRIMER II?

A: Nach dem Anmischen von ED PRIMER II Liquid A und Liquid B beträgt der pH-Wert ca. 2,4.
F: In welchen Farben ist PANAVIA™ F 2.0 erhältlich?

A: PANAVIA™ F 2.0 ist in 4 Farbschattierungen erhältlich; TC (Tooth Colour), Light, White und Opak. Die Farbangabe ist nicht nur auf der Packung sondern auch auf der Paste B vermerkt.
Bitte entnehmen Sie aus der folgenden Übersicht die Zementfarben und die dazu passenden Anwendungsgebiete:Zementfarbe Restauration
TC, Light
White
Opaque
Krone, Brücke, Inlay und Onlay aus Metall empfohlen empfohlen nicht empfohlen Krone, Brücke, Inlay und Onlay aus Metall empfohlen adäquat adäquat Veneer empfohlen adäquat adäquat Stumpf und Stift empfohlen empfohlen empfohlen Klebebrücken und Frontzahnscheibe adäquat nicht empfohlen empfohlen Klebebrücken und Seitenzahnschiene empfohlen empfohlen empfohlen Amalgambonding empfohlen empfohlen nicht empfohlen F: Wie bringe ich die Paste aus der Spritze aus?

A: Drehen sie die Markierungslinie auf der Schraube zur Referenzlinie auf der Spritze und drehen Sie die Spritze, um die benötigte
Menge der Paste A zu entnehmen. Die Mindestaustragungsmenge aus der Spritze sollte eine halbe Drehung sein. Dann bringen Sie die gleiche Menge der Paste B aus. Die während der letzten Drehung an der Spritze abgegebene Menge der Paste kann ungenau sein. Werfen Sie die Spritze
deshalb vor Verwendung der letzten Benutzung weg.F: Welche nötige Menge der Paste sollte aus der Spritze ausgebracht werden?

A: Die benötigte Menge der Pasten für eine Applikation ist:
Drehung der Spritze
Applikation
halbe Drehung Inlays und Onlays ganze Drehung Krone Wenn die Paste nur mit einer Vierteldrehung der Schraube ausgebracht wird, könnte, aufgrund eines ungenauen Mischungsverhältnisses, die
Qualität des Produkts minderwertig sein, nachdem die Paste getrocknet ist.F: Wieviele Restaurationen können mit der Paste vorgenommen werden?

A: Ca. 45 Kronen und ca. 90 Inlays. Die Anzahl hängt von der Größe der Restauration ab.
F: Welche Dauer beträgt die Verarbeitungszeit nach Anmischen der Pasten?

A: Die Paste muß innerhalb von 3 Minuten nach dem Mischen verwendet werden. Die Arbeitszeit der gemischten Paste kann variieren, wenn ungenügend gemischt wurde. Die empfohlende Mischdauer von Paste A und Paste B beträgt 20 Sekunden.
F: Welche Vorbehandlung muß bei einer Silan basierenden Keramik-Restauration vorgenommen werden?

A: Wenn nötig, Sandstrahlen der Restaurationsberfläche mit 30-50 mm Aluminium-Pulver bei einem Luftdruck von 0,1-0,4 MPa (1-4 kg/cm2).
Nach dem Sandstrahlen, reinigen Sie die prothetische Versorgung mit einem Ultraschall-Gerät 2 Minuten, danach trocknen mit einem Luftstrom. Als nächstes tragen Sie Phosphorsäure (z.B. K-ETCHANT GEL) auf, warten 5 Sekunden lang, dann reinigen Sie die Fläche mit Wasser und trocknen diese anschließend. Geben Sie, unmittelbar vor der Anwendung, die erforderliche Menge von CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER in ein Mischtablett. Tragen Sie CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER auf der inneren Oberfläche der Restauration mit einem verfügbaren Pinsel auf. Nach dem Auftragen die gesamte Restaurationsoberfläche ausreichend mit ölfreiem hohen Luftdruck sanft trocknen. Beachten Sie ebenfalls die Herstellerangaben für den Gebrauch der Restauration.F: Welche Vorbehandlung muß bei einer auf Zirkon oder Aluminiumoxid basierenden Keramik-Restauration vorgenommen werden?

A: Wenn nötig, Sandstrahlen der Restaurationsberfläche mit 30-50 mm Aluminium-Pulver bei einem Luftdruck von 0,1-0,4 MPa (1-4 kg/cm2).
Der Luftdruck sollte genau auf das Material und/oder Form der prothetischen Versorgung eingestellt sein, um ein Abplatzen zu verhindern. Nach dem Sandstrahlen, reinigen Sie die prothetische Versorgung mit einem Ultraschall-Gerät 2 Minuten, danach trocknen mit einem Luftstrom. Es besteht keine Notwendigkeit für eine weitere Oberflächenbehandlung.F: Welche Vorbehandlung muß bei Edelmetall-Restaurationen vorgenommen werden?

A: Wenn nötig, Sandstrahlen der Restaurationsberfläche mit 30-50 mm Aluminium-Pulver bei einem Luftdruck von 0,1-0,4 MPa (1-4 kg/cm2).
Der Luftdruck sollte genau auf das Material und/oder Form der prothetischen Versorgung eingestellt sein, um ein Abplatzen zu verhindern. Nach dem Sandstrahlen, reinigen Sie die prothetische Versorgung mit einem Ultraschall-Gerät 2 Minuten, danach trocknen mit einem Luftstrom. Dann den ALLOY PRIMER mit einen Einwegpinsel auf die Restaurationsoberfläche auftragen.F: Wie sollte die Oberfläche eines Glasfaserstifts vorbehandelt werden?

A:Phosphorsäure (z.B. K-ETCHANT GEL) auf die Stiftoberfläche mit einem Einwegpinsel auftragen, 5 Sekunden warten, dann reinigen Sie die Fläche mit Wasser und trocknen diese anschließend. CLEARFIL™ CERAMIC PRIMER auf die Stiftoberfläche mit einem Einwegpinsel auftragen. Die Glasfaserstellen nicht direkt sandstrahlen, da dies die Stiftfasern beschädigen könnte. Schäden an den Fasern verschlechtert die Haftkraft.
F: Wie soll nach der Zementierung eines Stumpfes oder Stiftes mit dem Stumpfaufbau umgegangen werden?

A:Das Aufbaukomposit wird direkt auf PANAVIA™ F 2.0 aufgetragen und danach licht- oder selbstgehärtet.
F: Wie sollte die PANAVIA™ F 2.0 Paste ausgehärtet werden?

A: Aushärten der gemischten PANAVIA ™ F 2.0 Pasten an den Rändern, kann mit einer der folgenden zwei Methoden erfolgen:
(1) Lichthärtende Methode: Das Lichthärten der Paste erfolgt mit einer konventionellen Halogen- oder LED-Lampe ( Schnellhärtungs-Halogenlampe, Plasma-Lichtbogenlampe).
Die opakfarbene Paste sollte nicht lichtgehärtet werden, aufgrund der geringen Aushärtungstiefe. Daher sollte die Paste selbsthärten.
(2) Selbsthärtende Methode: Applizieren Sie PANAVIA ™ F 2.0 OXYGUARD II auf den Rändern, damit das Material selbsthärtet. Nach 3 Minuten wird OXYGUARD™ II mit einer Watterolle und Spritzwasser entfernt.F: Welche Haltbarkeit besitzt PANAVIA™ F 2.0?

A: PANAVIA ™ F 2.0 sollte bis zum Verfallsdatum verwendet werden, das auf dem Etikett jeder Packung steht.
F: Wie sind die Lagerbedingungen von PANAVIA™ F 2.0?

A: PANAVIA ™ F 2.0 sollte im Kühlschrank gelagert werden (2-8°C/36-46°F), bei nicht Verwendung. Bitte setzen Sie PANAVIA ™ F 2.0 nicht extremer Hitze oder direktem Sonnenlicht aus. Die Flasche oder Spritze sollte immer so schnell wie möglich nach der Entnahme wieder verschlossen werden. Dadurch wird ein Verdampfen des Materials verhindert.
F: Ist PANAVIA™ F 2.0 radioopak?

A: Ja. Die Radioopazität von PANAVIA ™ F 2.0 liegt bei 120 Al% auf ISO 4049:2000 basierend.
F: Welche Schichtdicke besitzt PANAVIA™ F 2.0?

A: Sie liegt bei 24 μm basierend auf ISO 4049:2000.
F: Wie ist der Füllstoffgehalt bei PANAVIA™ F 2.0?

A: Der Gesamtbetrag der anorganischen Füllstoff beträgt ca. 59 Vol% (78wt%). Die Partikelgröße der anorganischen Füllstoffe reicht von 0,04 μm bis 19 μm.